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Die Stadt Pisa
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"La cittá della Torre Pendente" (sog. "der Schiefe Turm von Pisa")
Die einst reichste Seerepublik hat mehr als die Ikone des Tourismus: "den Schiefen Turm" zu bieten.
Kunstkenner- u. Liebhaber und alle die im Begriff sind es zu werden, können eintauchen in die wichtigste Kunstmetropole der Toskana.
Zu allererst aber, "spazieren" wir los in die Altstadt um ein Gefühl dafür zu bekommen,
warum diese Stadt in aller Welt so bekannt und beliebt ist.
Das "Wunder der Physik" steht tatsächlich auf der Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder!).
Dem über 50m hohen Glockenturm gehört natürlich in erster Linie das ganz besondere Interesse,
welches sie auch in aller Ruhe genießen und bestaunen sollten, denn es ist wirklich einmalig
oder besser gesagt unglaublich!!
Dieser Platz stellt aber nicht nur den Mittelpunkt des Tourismus in den letzten Jahrhunderten dar,
er ist ursprünglich auf ganz besondere Art und Weise eine äußerst wunderbare Darstellung,
welches das Leben des Menschen und seine Zyklen in den Mittelpunkt stellt.
Jedes dieser Bauwerke, auf dem nach wie vor weitläufig gehaltenen Platz,
kann man wie eine "Station" des menschlichen Daseins interpretieren:
Beginnend mit dem großartigen Baptisterium "Battistero" (die größte Taufkirche der Christenheit -
als Symbol der Geburt), übergehend zum Dom "Duomo Santa Maria Assunta" (Lauf des Lebens) und
dem Camposanto, (dem Monumentalfriedhof - Symbol für den Tod des Menschen).
Diesen Zyklus vollendet der "Schiefe Turm", der als Symbol für die begleitende
Verbindung zu Gott steht.
Eine imposante Metapher aus Stein!
Pisa bietet eine unglaubliche Vielfalt an Kultur und Geschichte,
fast jede der kleinen Gassen und Strassen bietet "seine eigene kleine Geschichte".
Der Arno macht es uns leicht die Übersicht nicht zu verlieren,
denn er teilt die Stadt in zwei Teile:
den historischen Teil und dem "Handelsviertel" (sehr gut geeignet zum shoppen!).
Auf der "Borgo Stretto" der ältesten, berühmtesten von Arkaden gesäumten Flaniermeile
können sie sich einfangen lassen von dem unvergleichlichen Zauber und Charme dieser Stadt!
Mit der Kirche "Santa Maria della Spina", "la spina" genannt, können sie ein Juwel der Gothik
direkt am Fluß des Arno bewundern und sehen, zu welchen wunderbaren Kunstfertigkeiten die ital.
Künstler schon im 14. Jhr. fähig waren.
Die "Giardini Scotto" laden mit ihren herrlichen Parkanlagen zum weiteren flanieren und träumen ein,
ganz besonders schön, fanden wir hier, das Pfauengehege, welche mit ihrer eleganten Farbenpracht ein
eindrucksvolles Bild abgeben.
Eine Pause sollten sie sich auf alle Fälle gönnen im äußerst bezaubernden ältesten Cafe der Stadt
"Antico Caffè dell' Ussero", mit feinsten Leckereien und Köstlichkeiten. Einfach nur geniessen!
Immer weiter hineinträumen in " eine andere Zeit" können sie auch
auf der Piazza Cavalieri (Platz der Ritter). Der "Palazzo dei Cavalieri" war Sitz des Ritterordens
des hl. Stephans und beherbergt heute die von Napoleon gegründete Elite Universität,
"Scuola normale superiore". Wie sie sehen, auch Bildung "ist gerne in schöner, stilvoller Atmosphäre zuhause".
Besonders gut vorzustellen ist dies auch an dem meisterlichen Turm "Torre della Fame" (Turm des Hungers),
welcher schon Dante in seiner weltberühmten "Divina Commedia",
eine wunderbare Vorlage für eine äußerst gruselige Geschichte gab.
(In diesem Turm wurde Graf Ugolino mit seinen 3 Söhnen eingesperrt, solange ausgehungert, bis
er die Köpfe seiner 3 Söhne "geopfert" hatte).
Man kann nicht sagen, dass Italiener "solo amore" im Kopf hatten!
Man kann und muss aber sagen, dass die Menschen in der Toskana sehr gerne
und sehr gute Feste feiern und Pisa bietet dort einiges an Spektakel!
Beginnend am 16. Juni (jedes Jahr) mit dem Fest zu Ehren des Schutzpatrons, dem hl. Ranieri!
Hier wird der Lungarno (die Straßen am Ufer des Arnos) mit großen Wachskerzen/Ölfackeln beleuchtet.
Sehr romantisch, äußerst sehenswert!
Um dann am 17. Juni am Abend zu Ehren für San Ranieri eine Bootsregatta auf dem Arno zwischen
den 4 Stadtvierteln Pisas auszutragen.
Am letzten Sonntag im Juni findet der "Gioco del Ponte"
statt! Ein Wettkampf in historischen Kostümen - aufgeteilt in Parade (Lungarno)
und Schlacht auf dem Ponte die Mezzo statt! Sehr imposant!!
Und zu guter Letzt wieder zurück zu der Kunst und den Antiquitäten:
an jedem zweiten Wochenende im Monat (außer August) findet am Ponte die Mezzo
in den "Logge dei Banchi" ein großer Antiquitäten- und Trödelmarkt statt.
Schöne Stücke aus der Vergangenheit verbunden mit ital. Flair, laden geradezu ein hier zu stöbern!
Viel Spaß beim sammeln, suchen und finden!
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Calci
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Schon seit der Antike bekannt für seine Kalksteinbrüche ist der kleine Ort Calci (ca. 4.500 Einwohner).
Besonders schön die Pieve di Calci, die Pfarrkirche mit unvollendetem Glockenturm und äusserst eleganter Fassade.
Auf alle Fälle reingehen und das reich mit Skulpturen verzierte romanische Taufbecken anschauen,
welches im 12. Jhr. von einem unbekannten Künstler unter dem Einfluss antiker Sarkophagplastik geschaffen wurde.
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Certosa
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Südöstlich von Calci liegt nach Pavia die zweitgrößte Kartause -
die Kartause von Pisa. Aussehend wie ein riesiges Schloß im barocken Stil,
welches besonders reich mit Fresken verziert wurde, ist es nach Verlassen
der Kartäusermönche, in Staatsbesitz übergegangen.
Neben dem Konventgebäude (bestehend aus Kirche und Refektorium)
ist besonders empfehlenswert der "Sala del Granduca" im Gästehaus,
das ausschließlich dem Großherzog der Toskana vorbehalten blieb.
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Montecatini Val Di Cecina, Montegemoli
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Berühmte Schriftsteller, Maler und Dichter, wie z.B. Stendhal,
Lawrence, Cassola holten ihre großartigen Inspirationen aus der imposanten
Landschaft und Geschichte dieses äußerst reizvollen Landstrichs der Toskana.
Zwei bezaubernde kleine Orte am Osthang des Poggio La Croce.
Beide bieten mit ihren typ. mittelalterlichen Städten schöne
entspannte "Geschichtsstunden". Der "Palazzo Pretorio" mit seinen
herrschaftlichen Arkaden und die Kirche "San Biagio" (Val di Cecina),
sowie das schöne Schloss von Montegemoli sind beides Bauwerke,
welche man sich auf keinen Fall in dieser Region entgehen lassen sollte.
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S. Miniato
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S. Miniato die Stadt der Trüffel und der Gaumenfreuden”
Kultur und Lebensqualität bilden in San Miniato eine nutzbringende Verflechtung des urbanen Gefüges der Altstadt mit dem unberührten, ländlichen Hinterland. Berührungspunkt von Stadt und Land ist die Esskultur, die in San Miniato tief in der Tradition der antiken Landwirtschaft verwurzelt ist. San Miniato ist eines ausgedehntesten und reichsten Trüffelgebiete €opas. Der weiße Trüffel der Hügel von San Miniato, die werTVollste Spezies dieser gastronomischen Köstlichkeit ist das hiesige Markenzeichen.
Der wirklich einzigartige Trüffel aus San Miniato bildet gemeinsam mit zahlreichen anderen Erzeugnissen der hiesigen Landwirtschaft eine unvergleichliche Ansammlung von Gaumenfreunden und Köstlichkeiten. Die Geschichte all’ dieser Spezialitäten vermischt sich mit derjenigen der Gemeinde San Miniato selbst, die ihre Genüsse lange Zeit lieber nur für sich selbst herstellte, statt sie zu vermarkten. Dies gilt für den Wein und das Olivenöl, die Fürchte eines hierfür bestens geeigneten Gebiets, insbesondere für die Herstellung von Vinsanto aus den hellen Trauben von San Colombano.
Die Artischocken von San Miniato, eine der geschmacklich ausgeprägtesten Varianten dieses Gemüses, waren selbst in der Küche der Medici wohl bekannt. Hoch geschätzt ist auch die vor zwei Jahrhunderten aus Nordamerika importierte Tabakart Kentucky, aus deren Erzeugung die Toskanische Zigarre entstand. Die fast schon romanisch anmutenden Anlagen der Tabaccaie, der handwerklich betriebenen Trockenhäuser der Tabakblätter, zieren Ähnlich wie auf Kuba auch heute noch die Landschaft um San Miniato.
Diese Kultur des guten Essens kommt auch in der handwerklichen Intelligenz und gewerblichen Fähigkeit zum Ausdruck, die vorhandenen Rohstoffe so umzuwandeln, dass antike Genüsse und neue Köstlichkeiten gleichermaßen gewonnen werden können. Die Moderne hat dieses jahrhundertealte Wissen nicht geschmälert, sondern vielmehr neu belebt. Seit langem schon hat in San Miniato als historisch langbardischer und mittelalterlicher Stadt die sorgsame Verarbeitung von Schweinefleisch und –blut Tradition. Auch die mediterrane ‘Weiße Zunft’ der Mehlherstellung ist in den hiesigen Konditoreien und Bäckereien fest verwurzelt.
San Miniato ist eine Stadt der Köstlichkeiten, der geschmacklichen Genüsse, die aus den Küchen der alten Klöster, der mittelalterlichen StadTViertel und der mehr als dreißig Gutshöfe Überliefert wurden, die in einer Lehensurkunde aus dem Jahr 938 bereits aufgeführt sind. Das Umland von San Miniato ist wie ein kostbarer Schrein, der sich langsam öffnet. In den Gassen der Altstadt, auf den unzähligen Pfaden der weiten Landschaft zwischen tausendjährigen Pfarreien und Weilern lebt die alteingesessen Kultur herzlicher und doch diskreter Gastfreundschaft, die diese Köstlichkeiten zu bewahren wusste.
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S. Piero a Grado
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Am rechten Arnoufer 6 km südwestlich liegend, finden sie die romanische Basilika "San Piero a Grado".
Bereits im 6. Jhr. gegründet an der Stelle, wo Petrus, von Jerusalem kommend an Land gekommen ist
(damals lag der Ort noch am Meer). Im 11. Jhr. aufgebaut, finden sie hier die typischen Merkmale
der pisanischen Architektur bestehend aus Tuffstein und Marmor und Rhomben.
Zudem ein wunderbarer, gut erhaltener Freskenzyklus im Hauptschiff.
Besonders romantisch anzusehen: das von Engeln bewachte himmlische Jerusalem.
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S. Rossore
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Westlich ca. 4 km von Pisa entfernt, befindet sich der "Tenuta di San Rossore".
Ein herrlicher Pinien-Park, der heute zum Naturschutzgebiet "Parco Naturale Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli"
(Führungen mit Voranmeldungen) gehört. Der Gutshof (geöffnet an Feiertagen) mit Pferderennbahn war einst im Besitz
der Medici und ist heute der Sitz des Staatspräsidenten.
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Volterra
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Stadt der vielen Epochen im toskanischen Hügelland
- Spektakuläre Aussicht "auf den Spuren der Vergangenheit!"
Die 3000! - jährige Geschichte dieser Stadt macht sie zu einem ganz besonderen -
geradezu magischen Ort. Fast aus jeder Epoche lässt sich in dieser Stadt etwas finden,
weshalb man sie geradezu als eine wahre "Schatztruhe" erleben kann.
Um die Landschaft von Volterra spürt man geradezu "die göttliche Schönheit"!
Schon der englische Schriftsteller D.H. Lawrence war 1927 vollkommen überwältigt-nahezu sprachlos,
von der unglaublichen - man spricht sogar von der "schönsten" Aussicht der Toskana!
"La Porta all'Arco" - das fulminante Stadttor und Reste der damit verbundenen Stadtmauer "zeugen"
noch heute von der einzigartigen etruskischen Zeit, welche noch durch die vielfältigen,
archäologischen Funde betont werden. Im "Museo Etrusco Guarnacci" können Sie neben individuell
gefertigten Votivfiguren, wunderbaren Goldschmuck, das Wahrzeichen von Volterra bestaunen:
die Figur "Ombra della Sera" (Abendschatten), welche durch sein einzigartiges Profil besticht.
Aufgrund seines geschichtlich äußerst gut erhaltenen "Epochenwandels" kann man in Volterra in diversen Museen,
Pinakotheken u. Paläste einen grandiosen Einblick in die vergangenen Zeiten bekommen
(z.B. Pinacoteca Civica, Museo dell' Opera, Minucci Solaini und vieles mehr).
An einem der besterhaltenen mittelalterlichen Plätze Italiens: der "Piazza dei Piori"
mit gleichnamigen Palast, sollten sie sich eine Pause gönnen, um den Flair und die Großartigkeit
der "längst vergangenen, aber immer noch "äußerst erlebenswerten Kultur" auf sich wirken zu lassen.
Ein weiterer für sich einnehmender, überwältigender Platz der Vergangenheit ist die Ausgrabung des
Teatro Romano (römisches Theater), welches schon in frühester Zeit für "Tragödie
und Komödie" zuständig war.
Untrennbar mit der Stadt verflochten ist das Alabasterhandwerk! Beim Besuch der zahlreichen Ausstellungen
und die überall in der Stadt verstreuten kleinen Handwerksläden, wird auch sie die vielbesagte geradezu
magische Stimmung einfangen. Eine großartige Atmosphäre, welche ein äußerst gelungener Spagat
zwischen alter und neuer Kunst, Geschichte & Kultur ist.
Auch für äußerst gutes "mangiare" ist Volterra berühmt.
Die typische toskanische Küche, hier besonders hervorzuheben die Wildspezialitäten
und die warmherzige Art der Einwohner lädt geradezu ein, es sich hier gemütlich
zu machen und "leib und seele" zu stärken.
Während der Sommerzeit ist oftmals die "ganze Stadt auf den Beinen".
Beginnend 1998 wird alljährlich in der zweiten Augusthälfte das Mittelalter
wieder lebendig. An zwei Sonntagen können Besucher erleben wie Volterra
an Festtagen im 14. Jhr. aussah.
Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt, der sehr gerne und äußerst zahlreich
besucht wird, ist das Chorfestival am letzten Samstag im September.
Volterras Veranstaltungskalender bietet für jeden Geschmack etwas,
ob in der Stadt oder in der herrlich weitläufigen Umgebung,
welche nochmals "mehr als 10 Möglichkeit" (egal ob zu Fuß, via Rad,
oder sogar mit Pferd) bietet! Sie werden gerne hier verweilen!
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